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"Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie schrecklich es hier aussieht!"

 
Fotos: Dieter Glogowski, www.dieter-glogowski.de

Liebe Freunde der Feuerwehr-Weltreise,

wir sind schon seit Mai wieder zurück in Deutschland. Seit dem warten Viele auf weitere Berichte, Fotos und Dia-Shows. Das wird es auch geben, aber derzeit beschäftigen uns ganz andere Dinge.

Eines der schönsten Gebiete unserer Reise ist Ladakh in Nord-Indien. Oben auf dem Panorama-Foto sieht man die auf 3.500m gelegene Hauptstadt Leh (im Hintergrund).
Seit der Flut-Katastrophe vor zwei Wochen ist die Welt dort aus den Fugen geraten.

Unser Freund Dieter Glogowski flog letzte Wochen spontan nach Leh, um sich persönlich ein Bild über das Ausmaß der Katastrophe zu machen. Er berichtet:

"Bedingt durch sintflutartige Regenfälle in der Nacht auf den 6.August kam es in der nordindischen Himalaya-Region Ladakh zu Überflutungen und Schlammlawinen. In den tiefer gelegenen Regionen des Industals um die Hauptstadt Leh wurden Häuser weggerissen und es gab Todesopfer und Verletzte. Viele Einwohner stehen vor dem Nichts. Das Krankenhaus von Leh wurde von der mit zerquetschen Autos und riesigen Steinbrocken gefüllten Schlamm-Lawine extrem in Mitleidenschaft gezogen, fast alle Räumlichkeiten haben sich mit bis zu einem Meter hohen Schlamm gefüllt, ob OP-Räume oder Kinderstation, annähernd der gesamte Maschinenpark ist zerstört, die überlebenden Patienten wurden in der Nacht notdürftig evakuiert.
Mit einfachsten Mitteln (Aluschalen, gefüllt mit Schlamm, werden in langen Helferreihen aus dem Hospital Hand zu Hand gereicht und aus dem Fenster auf den Hof geschüttet s. Foto)  und unter großer Mithilfe von ausländischen Touristen, wird zur Zeit das Krankenhaus von den Schlammmassen befreit.
Das tibetische Flüchtlingsdorf Choglamsar ist am Stärksten betroffen. Dort werden noch immer die meisten Menschen vermisst, über 100 Menschen starben hier in der Schlammwelle in der Nacht zum 6.August. Über 600 Menschen werden noch vermisst.
Die Aufräum- und Bergearbeiten werden noch Monate, wenn nicht noch Jahre, dauern."

Unsere Freundin Alexandra Niedersteiner untersützt als Physiotherapeutin seit einigen Monaten in Leh eine Einrichtung für körperlich- und geistig behinderte Kinder. Sie war auch zum Zeitpunkt des Unglücks vor Ort.
Heute morgen konnten wir mit ihr telefonieren:

"Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie schrecklich es hier aussieht. Die Geröll- und Schlammlawinen haben riesige Schneissen in die Stadt gerissen und alles nieder gewalzt.
Der Busbahnhof [mitten in der Stadt] ist völlig zerstört. Autowracks liegen durcheinandergewirbelt in der Gegend herum.
Auch die Vororte sind stark betroffen. In Choglamsar steht der Schlamm teilweise so hoch, dass nur noch die Hausdächer zu sehen sind. [...]
Es gibt so viele Einzelschicksale! Viele stehen vor dem Nichts und müssen bei Null anfangen. Es wurden drei Zeltstädte errichtet in der die Menschen notdürfig untergebracht sind.
Morgen treffen sich alle Hilfsorganisationen vor Ort, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Zum Beispiel wurden sämtliche Wasserpumpen zerstört und müssen neu beschafft werden. Außerdem müssen Häuser gebaut werden, denn im Winter kann es hier bis zu -30°C kalt werden. [...]"

Sie können helfen. Spenden Sie für die Flutopfer von Ladakh. Jeder Betrag hilft!
Alle Spenden kommen zu 100% bei den Opfern an.

Stichwort: "Flutopfer Ladakh"
pro-asia e.V.
Konto: 68038901
BLZ: 55091200 (Volksbank Alzey)

Über unseren Verein stellen wir für jeden Betrag steuerlich anerkannte Spendenquittungen (als PDF) aus! Bitte hierzu eine eMail-Adresse mit in die Überweisung schreiben (das @-Zeichen bitte durch "AT" ersetzen).

Herzliche Grüße aus Darmstadt,
Jan Riedel & Esther Krings


Fotos: Dieter Glogowski, www.dieter-glogowski.de


© 2010, Jan Riedel, Seiterswiesenschleifweg 7, 64287 Darmstadt, Telefon +49 170 30 13 326, info@project-asia.com , www.project-asia.com
Bildnachweis: Panorama: © Jan Riedel, restliche Fotos © Dieter Glogowski, www.dieter-glogowski.de

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