{"id":623,"date":"2009-05-17T01:00:00","date_gmt":"2009-05-17T01:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.project-asia.com\/index.php\/2009\/05\/17\/begegnungen-am-kaspischen-meer\/"},"modified":"2009-05-17T01:00:00","modified_gmt":"2009-05-17T01:00:00","slug":"begegnungen-am-kaspischen-meer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/project-asia.com\/index.php\/2009\/05\/17\/begegnungen-am-kaspischen-meer\/","title":{"rendered":"Begegnungen am Kaspischen Meer"},"content":{"rendered":"<p> <em>Iran, Choubar Talesh bei Astara, Kilometer 5.814<\/em>  <\/p>\n<p> <a rel=\"221\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/iran_kaspisches_meer_reisfelder.jpg\" title=\"Auch dies ist Iran. Reisfelder am Kaspischen Meer. Im Iran findet man, bis auf die polaren, alle Klimazonen der Erde.\" class=\"jcebox\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-599\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/thumb_iran_kaspisches_meer_reisfelder.jpg\" alt=\"iran_kaspisches_meer_reisfelder.jpg\" height=\"199\" style=\"float: left; margin: 5px; width: 300px; height: 199px\" title=\"iran_kaspisches_meer_reisfelder.jpg\" \/><\/a>Auf den letzte Kilometern unser Route zum Kaspischen Meer &uuml;berqueren wir die Gebirgskette, die den K&uuml;stenstreifen vom restlichen Iran trennt. Vor dem Gebirge herrscht sehr trockenes Klima. Es ist hei&szlig;, der Boden ist karg und wenig Bewachsen. Wo dennoch Pflanzen zu sehen sind, befinden sich meist Bew&auml;sserungsanlagen. Die Landschaft &auml;ndert sich schlagartig, als wir den h&ouml;chsten Punkt, einen Tunnel in &uuml;ber 2.200m H&ouml;he durchqueren. Aus dem Dunkeln des Tunnels kommend, blinzeln wir einer saftig gr&uuml;nen, fast jungelartigen Vegetation entgegen. Ab hier geht es innerhalb weniger Kilometer nur noch abw&auml;rts bis zum Meer. Auch die einheimische Bev&ouml;lkerung hat die Natur f&uuml;r sich entdeckt und picknickt &uuml;berall an den H&auml;ngen der Berge. Leider ist auch das Umweltbewusstsein der Iraner nicht sonderlich ausgepr&auml;gt. Oft sitzen sie umgeben von leeren Plastikflaschen und anderem M&uuml;ll. Der Anblick schmerzt und passend an dieser Stelle muss ich meinen anf&auml;nglichen Einruck &uuml;ber die Sauberkeit in der T&uuml;rkei leider revidieren. Von Westen nach Osten gab es immer mehr M&uuml;ll in der Landschaft zu beklagen. M&uuml;llbeseitigung auf asiatisch hei&szlig;t Abfallsammlung in Metallbeh&auml;ltern und allabendliches Anz&uuml;nden derselbigen, was zu einem denkbar ekelhaften, bei&szlig;enden Gestank f&uuml;hrt, der uns leider auch in den n&auml;chsten Wochen immer wieder verfolgen wird. <br \/> Wir r&auml;tseln ein wenig, warum die Iraner so weit hinauf in die Berge fahren um mit Ihren Familien im Gr&uuml;nen zu sitzen. &bdquo;Gibt es denn am Meer keine sch&ouml;nen Pl&auml;tze?&ldquo;, hadern wir. Auf Meeresh&ouml;he angekommen, genauer gesagt ein wenig tiefer, denn das Kaspische Meer liegt 28m unter dem Meeresspiegel, scheint sich das R&auml;tsel zu l&uuml;ften. Es erwartet uns ein Anblick wie ich ihn mir in Vietnam vorstelle. Auf dem Streifen zwischen den steil ansteigenden Bergen und dem Meer befindet sich auf einer Breite von wenigen hundert Metern bis mehreren Kilometern Reisefeld an Reisefeld. Alles steht unter Wasser und wer mag schon ein Picknick in knietiefem Na&szlig;?  <\/p>\n<p> <a rel=\"221\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/iran_kasp_meer_fischer.jpg\" title=\"In Iran macht man schnell neue Bekanntschaften - insbesondere wenn man mit einem solchen feuerroten Spielmobil aufkreuzt. \" class=\"jcebox\"><img decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-602\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/thumb_iran_kasp_meer_fischer.jpg\" alt=\"iran_kasp_meer_fischer.jpg\" height=\"200\" style=\"float: right; margin: 5px\" title=\"iran_kasp_meer_fischer.jpg\" \/><\/a>Wir suchen intensiv eine Stra&szlig;e, die uns bis ans Meer f&uuml;hrt. Was sich als gar nicht so einfach herausstellt, denn als wir einen kleinen Weg finden, wird dieser immer enger und holpriger. Ein Einheimischer weist und schlie&szlig;lich den Weg und pl&ouml;tzlich stehen wir auf einem sandigen Strand am Meer. Wir sind uns unsicher ob man hier baden darf, da wir niemanden schwimmen sehen. Die Entscheidung wird uns schnell genommen, denn lange bleiben wir nicht unentdeckt und werden mit Fragen gel&ouml;chert. Routiniert mit H&auml;nden und F&uuml;&szlig;en erkl&auml;ren wir woher wir sind, was wir machen und was es mit diesem ungew&ouml;hnlichen Fahrzeug auf sich hat. Es d&auml;mmert bereits und mittlerweile halten uns etwa zehn M&auml;nner und Jugendliche auf Trab. Ein Fischer holt seine Tocher und schickt Esther zu ihr hinter eine kleine Fischerh&uuml;tte zum Englisch &uuml;ben. Doch die Fischerstocher ist nicht gerade gespr&auml;chig und au&szlig;er einen kleinen Monolog seitens Esther findet kein Austausch statt. Merkw&uuml;rdige Szene, doch &auml;hnliche Situationen werden wir auf der weiteren Reise noch &ouml;fter erleben. <br \/> Doch es dauert nicht lange und es findet sich ein sehr gut englisch sprechender junger Mann ein. Er erkl&auml;rt uns, dass wir heute Nacht besser nicht hier stehen bleiben sollten. Gef&auml;hrlich w&auml;re es zwar nicht unbedingt, aber man w&uuml;rde uns auch nicht in Ruhe schlafen lassen. Er bietet an, vor seinem Haus n&auml;chtigen zu k&ouml;nnen und so folgen wir seinem Motorrad auf einem kleinen Pfad. <br \/> <a rel=\"221\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/iran_yazer_mit_frau.jpg\" title=\"Zu Besuch bei Yazer und seiner Frau. Der junge Englisch Lehrer fischt uns am Strand auf und laed uns zu sich nach Hause ein.\" class=\"jcebox\"><img decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-604\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/thumb_iran_yazer_mit_frau.jpg\" alt=\"iran_yazer_mit_frau.jpg\" height=\"199\" style=\"float: left; margin: 5px; width: 300px; height: 199px\" title=\"iran_yazer_mit_frau.jpg\" \/><\/a>Langsam schaukeln wir durch die Dunkelheit und ich versuche konzentriert die ganz &uuml;blen L&ouml;cher zu umfahren. Pl&ouml;tzlich sehe ich im Augenwinkel etwas aufblitzen. Schlagartig wird mir klar was gerade passiert sein muss. Wir sind an einem Stromkabel h&auml;ngen geblieben, welches gerade durchgerissen ist. Yazer meint, da w&auml;re nichts passiert, doch Augenblicke sp&auml;ter kommt ein aufgebrachter Mann aus dem anliegenden Grundst&uuml;ck gerannt. Ich laufe ihm entgegen und entschuldige mich mehrfach f&uuml;r das Malheur. Yazer und der Kabeleigent&uuml;mer diskutieren in Farsi. Ich biete an, das Kabel bei Tageslicht reparieren zu k&ouml;nnen, doch ich bekomme erkl&auml;rt, dass dies nicht das Problem sei. Vielmehr w&uuml;sste man nicht, wie man die Leitung stromlos bekommt. Es m&uuml;sse doch eine Sicherung geben, gebe ich zu verstehen, doch damit liege ich falsch, denn die illegale Leitung wurde direkt von einem Strommast abgezweigt. Ich erfahre weiterhin, dass der Mann nicht wegen das defekten Kabels aufgebracht ist, sondern weil er Angst hatte und habe, dass jemand zu Schaden kommt; dass ein Kind an das immer noch funkende Kabel greifen k&ouml;nnte. Doch nach einer halben Stunde ist die Gefahr gebannt. Irgendwie schaffen es die M&auml;nner das Kabel von der Hauptleitung zu trennen. Die Gem&uuml;ter sind beruhigt und nun entschuldigt sich der Gesch&auml;digte mehrmals bei mir. Es t&auml;te ihm sehr Leid, dass er anfangs so aufgeregt war. Ich biete nochmal an, bei der Reparatur helfen zu wollen, doch dies wird freundlich abgelehnt. Ich bin angenehm &uuml;berrascht wie unproblematisch hier solche Angelegenheiten gehandhabt werden. <br \/> <a rel=\"221\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/iran_yazer.jpg\" title=\"Yazer, unser Gastgeber fuer zwei Tage hilft uns bei vielen organisatorischen Fragen und bemueht sich erfolgreich, das westliche Bild vom \" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-606\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/thumb_iran_yazer.jpg\" alt=\"iran_yazer.jpg\" height=\"199\" style=\"float: right; margin: 5px; width: 300px; height: 199px\" title=\"iran_yazer.jpg\" \/><\/a>Wir sch&uuml;tteln noch einmal die H&auml;nde und wollen weiter zu Yazers Haus, doch der gibt nun zu bedenken, dass unserer Fahrzeug wohl doch zu gro&szlig; ist um bei ihm stehen zu k&ouml;nnen. Deshalb parken wir vorm Haus seiner Mutter, welches sich mitten in der kleinen Ortschaft Choubar Talesh befindet. Drinnen empf&auml;ngt uns Yazers Frau, seine Mutter, Bruder und Schwester. Es gibt Tee, Eier mit Tunfisch und Brot. Wir sitzen, wie in Iran &uuml;blich, auf dem Boden, der komplett mit gro&szlig;en, bunten Teppichen bedeckt ist. Bis auf ein Bett gibt es keine M&ouml;bel. In einer Ecke steht ein Fernseher, an der Wand h&auml;ngt ein kleines Regal. Yazer erkl&auml;rt, dass die M&ouml;bel nun bei seinem Bruder und ihm stehen. Doch den Anblick fast leerer Wohnr&auml;ume werden wir noch &ouml;fter zu sehen bekommen. Einrichtungsgegenst&auml;nde sind in Iran Luxus, den sich kaum jemand leisten kann. <br \/> Wir sind m&uuml;de und ziehen uns in unseren LKW zur&uuml;ck. Wir haben wieder viel neues Gesehen und Erlebt, doch unsere Stimmung ist getr&uuml;bt, denn eigentlich hatten wir gehofft nach zahlreichen &Uuml;bernachtungen an den Stra&szlig;en, einen sch&ouml;nen und ruhigen Stellplatz am Meer zu finden. Und aus von Yazers als Villa bezeichneten Haus, in dessen Hof inmitten eines gro&szlig;en Gartens wir h&auml;tten stehen sollen, ist nun die Ortsmitte eines Dorfes geworden, in dem auch noch nach Mitternacht der Winkelschleifer kreischt: Auf der gegen&uuml;berliegenden Stra&szlig;enseite wird gerade ein Gesch&auml;ft ausgebaut.  <\/p>\n<p> Den n&auml;chsten Tag verbringen wir noch einmal mit dem Versuch, im 20km entfernten Astara, der Grenzstadt zu Azerbaijan, eine Tankkarte zu bekommen. Auch hier laufen und fahren wir von Beh&ouml;rde zu Beh&ouml;rde und werden schlie&szlig;lich vom B&uuml;rgermeister empfangen. Aber auch in Astara bleibt die Tankkarte ein f&uuml;r uns nicht verstandenes Geheimnis. Zwar sind wir optimistisch, auch ohne die Karte Tanken zu k&ouml;nnen, doch w&auml;re es interessant gewesen heraus zu bekommen, wie man eine Karte bekommt oder warum nicht &ndash; und wenn es nur als Information f&uuml;r andere Overlander dient. <br \/> Zur&uuml;ck in Choubar Talesh klingelt mein Handy. Es ist Behrouz, von der T&uuml;rkisch-Iranischen Grenze. Er hat einen weiteren deutschen Touristen gefunden, der ebenfalls auf der Suche nach der Tankkarte ist. Ich erkl&auml;re Johannes, er soll sich die M&uuml;he sparen und mit Hilfe anderer LKW-Fahrer tanken. Wenn er sich eine SIM-Karte besorgt, k&ouml;nnte man in Kontakt bleiben und sich sp&auml;ter eventuell pers&ouml;nlich treffen.<br \/> <a rel=\"221\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/iran_fabrik_amir_buero.jpg\" title=\"Amirs Buero in seiner Fabrik fuer Kunststoffsaecke. Auch seine Mitarbeiter haben allzeit ein Laecheln parat.\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-608\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/thumb_iran_fabrik_amir_buero.jpg\" alt=\"iran_fabrik_amir_buero.jpg\" height=\"199\" style=\"float: left; margin: 5px; width: 300px; height: 199px\" title=\"iran_fabrik_amir_buero.jpg\" \/><\/a>W&auml;hrend meines Telefonats hat Yazer einen Bekannten getroffen, einen Unternehmer, mit dessen Hilfe wir 200 Liter tanken und sogar von ihm geschenkt bekommen. Bei einem Preis von 165 Rial (1,3 Eurocent) pro Liter, also insgesamt unglaubliche 2,60 Euro. Wir bedanken uns bei Amir &ndash; in Deutschland oder der T&uuml;rkei h&auml;tte diese Tankf&uuml;llung &uuml;ber 200 Euro gekostet. <br \/> Wieder werden wir eingeladen, diesmal von Amir. Wir wollen ablehnen, denn eigentlich hatten wir vor, ein paar Fotos auf dem Notebook zu sortieren, um sie Yazer und seiner Familie zu zeigen. Doch die Einladung abzulehnen w&auml;re sehr unh&ouml;flich, erkl&auml;rt uns Yazer und so fahren wir mit dem LKW auf Amirs Grundst&uuml;ck. <br \/> Das gro&szlig;e Anwesen besteht aus zwei gro&szlig;en H&auml;usern und einem weiteren im Rohbau, die von einer Obstplantage umgeben sind. Sp&auml;testens beim Betreten des Hauses wird offensichtlich, dass es sich hier um eine besser situierte Familie handelt. Von der Veranda gelangen wir direkt ins Wohnzimmer. Feine Gardinen und eingelassene Verzierungen in den W&auml;nden schm&uuml;cken den Raum. An den W&auml;nden stehen mehrere Sofas, vor einem ein kleiner Couchtisch. Ansonsten ist die Mitte des gro&szlig;en Raumes leer, denn selbstverst&auml;ndlich wird auch hier auf dem Boden gespeist. Esther ist begeistert von den riesigen Teppichen, mit ihren leuchtenden Farben und feinem Muster. Ein Blick in die K&uuml;che zeigt einen f&uuml;r Iran eher seltenen Anblick im westlichen Standard.<br \/> Neben Amir sind seine Frau, vier T&ouml;chter, ein Sohn, ein Enkel, sowie Yazer anwesend. Wir bekommen Fr&uuml;chte und N&uuml;sse gereicht,&nbsp; erz&auml;hlen von unserer bisherigen Reise und dem Leben in Deutschland. Amir ist sehr daran interessiert englisch zu lernen und bl&auml;ttert st&auml;ndig in einem dicken Farsi\/English W&ouml;rterbuch. Ich hole mein Notebook aus dem Auto, um ihm unsere Sprachlernsoftware von Rosetta Stone zu zeigen. Ich erkl&auml;re die Besonderheit, dass nicht mit &Uuml;bersetzungen gearbeitet wird, sondern man ausschlie&szlig;lich anhand von Bildern lernt, dem gleichen Prinzip wie auch Kleinkinder sprechen lernen. Er ist begeistert und bestellt am n&auml;chsten Tag &uuml;ber seinen Sohn in Tehran gleich alle drei Lern-Stufen der Software.<br \/> Inzwischen sind drei Stunden vergangen, in denen die Frauen ein kleines Festmal zubereitet haben. Es wird mariniertes H&auml;hnchen mit Kartoffeln und M&ouml;hren gereicht, welches absolut k&ouml;stlich schmeckt.  <\/p>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><a rel=\"221\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/iran_fabrik_amir1.jpg\" title=\"Amirs Fabrik stellt auch die Faeden fuer die Kunststoffsaecke selbst her. Hier werden bunte Saecke gewebt.\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-610\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/thumb_iran_fabrik_amir1.jpg\" alt=\"iran_fabrik_amir1.jpg\" height=\"199\" style=\"float: left; margin: 5px; width: 300px; height: 199px\" title=\"iran_fabrik_amir1.jpg\" \/><\/a><\/td>\n<td><a rel=\"221\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/iran_fabrik_amir2.jpg\" title=\"Auf grossen Rollen werden die Stoffbahnen aufgewickelt um spaeter Saecke daraus zu naehen.\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-612\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/thumb_iran_fabrik_amir2.jpg\" alt=\"iran_fabrik_amir2.jpg\" height=\"199\" style=\"float: left; margin: 5px; width: 300px; height: 199px\" title=\"iran_fabrik_amir2.jpg\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a rel=\"221\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/essen_fabrik_amir1.jpg\" title=\"Wir essen zusammen mit Amirs Mitarbeitern in der Fabrik.\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-614\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/thumb_essen_fabrik_amir1.jpg\" alt=\"essen_fabrik_amir1.jpg\" height=\"199\" style=\"float: left; margin: 5px; width: 300px; height: 199px\" title=\"essen_fabrik_amir1.jpg\" \/><\/a><\/td>\n<td><a rel=\"221\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/essen_fabrik_amir2.jpg\" title=\"Auch ohne Kantine kann man lecker Speisen. Hinter dem Gebaeude wurde das leckere Haehnchen gegrillt und wird nun verspeisst.\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-616\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/thumb_essen_fabrik_amir2.jpg\" alt=\"essen_fabrik_amir2.jpg\" height=\"199\" style=\"float: left; margin: 5px; width: 300px; height: 199px\" title=\"essen_fabrik_amir2.jpg\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a rel=\"221\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/essen_fabrik_amir_woerterbuch.jpg\" title=\"Und stets ist der Woerterbuch griffbereit. Die Iraner sind sehr daran interessiert mit anderen Menschen zu kommunizieren und lerne gerne Englisch.\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-618\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/thumb_essen_fabrik_amir_woerterbuch.jpg\" alt=\"essen_fabrik_amir_woerterbuch.jpg\" height=\"199\" style=\"float: left; margin: 5px; width: 300px; height: 199px\" title=\"essen_fabrik_amir_woerterbuch.jpg\" \/><\/a><\/td>\n<td><a rel=\"221\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/handy_amir_eintrag_jan_farsi.jpg\" title=\"Adressen und Telefonnummern werden ausgetauscht. Hier steht meine Telefonnummer und \" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-620\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/thumb_handy_amir_eintrag_jan_farsi.jpg\" alt=\"handy_amir_eintrag_jan_farsi.jpg\" height=\"199\" style=\"float: left; margin: 5px; width: 300px; height: 199px\" title=\"handy_amir_eintrag_jan_farsi.jpg\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> Am n&auml;chsten Tag widmen wir uns einer weiteren Aufgabe, dem Auff&uuml;llen unserer Gasflasche, denn die war bereits halb leer als wir aus Deutschland los fuhren. Was ich auf Grund der unterschiedlichen Anschlusssysteme als gr&ouml;&szlig;eres Problem bef&uuml;rchtete, erledigt sich schneller als ich fotografieren kann, denn Amir besitzt unter anderem eine Fabrik in der Gasflaschen gef&uuml;llt werden. Dort wird unsere Flasche in Windeseile und professionell gef&uuml;llt. Gl&uuml;cklich nehme ich die volle Flasche entgegen, mit der wir sicherlich die n&auml;chsten Monate auskommen werden, da wir mit dem Gas ausschlie&szlig;lich Kochen. <br \/> <a rel=\"221\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/iran_gasflasche_gefuellt.jpg\" title=\"Gluecklich nehme ich meine frisch aufgefuellte Gasflasche entgegen. Was auf Grund verschiedener Flaschensysteme ein Problem darstellen kann, wird hier in Windeseile professionell geloest.\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-622\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/thumb_iran_gasflasche_gefuellt.jpg\" alt=\"iran_gasflasche_gefuellt.jpg\" height=\"199\" style=\"float: right; margin: 5px; width: 300px; height: 199px\" title=\"iran_gasflasche_gefuellt.jpg\" \/><\/a>Amir zeigt uns seine zweite Fabrik, eine Produktionsstra&szlig;e zur Herstellung stabiler Kunststoffs&auml;cke, die wir vielerorts zum Transport von Reis und anderer Lebensmittel sehen konnten. Selbst die Kunststofff&auml;den, aus denen die S&auml;cke gen&auml;ht sind, werden in der Fabrik hergestellt.<br \/> Ich schie&szlig;e einige hochwertige Fotos, die ich Amir auf seinen Rechner im B&uuml;ro &uuml;bertrage und er sp&auml;ter mal f&uuml;r eine Brosch&uuml;re verwenden kann. <br \/> Amir hat einen ruhigen, angenehmen Charakter. Wir f&uuml;hlen uns wie zu Besuch bei alten Bekannten. Auch seine Mitarbeiter scheinen gerne f&uuml;r ihn zu arbeiten. Man behandelt sich wie Freunde, was wir auch beim gemeinsamen Essen in der Fabrik empfinden. Die M&auml;nner bereiten fr&ouml;hlich gelaunt in einer kleinen K&uuml;che ein frisches H&auml;hnchen zu, welches sie anschlie&szlig;end hinter dem Haus auf einem kleinen Grill r&ouml;sten. Dazu essen wir Reis, Tomaten, Gurken und frische Zwiebeln. Auch hier schmeckt uns das Essen sehr gut und auch hier ist das W&ouml;rterbuch Farsi\/English ein st&auml;ndiger Begleiter unserer Gastgeber. Doch um die gegenseitige Sympathie zu vermitteln braucht es kein W&ouml;rterbuch. <br \/> Mit gro&szlig;em Dank und inniger Umarmung verabschiede ich mich von Amir und wir brechen auf, um weiter an der K&uuml;ste entlang Richtung Rasht zu fahren.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Iran, Choubar Talesh bei Astara, Kilometer 5.814 Auf den letzte Kilometern unser Route zum Kaspischen Meer &uuml;berqueren wir die Gebirgskette, die den K&uuml;stenstreifen vom restlichen Iran trennt. Vor dem Gebirge herrscht sehr trockenes Klima. Es ist hei&szlig;, der Boden ist karg und wenig Bewachsen. Wo dennoch Pflanzen zu sehen sind, befinden sich meist Bew&auml;sserungsanlagen. Die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":599,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-623","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-berichte-a-news-berichte-a-news"],"blocksy_meta":{"styles_descriptor":{"styles":{"desktop":"","tablet":"","mobile":""},"google_fonts":[],"version":6}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/project-asia.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/623","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/project-asia.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/project-asia.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/project-asia.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/project-asia.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=623"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/project-asia.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/623\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/project-asia.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/599"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/project-asia.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=623"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/project-asia.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=623"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/project-asia.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=623"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}