{"id":710,"date":"2009-06-06T01:00:00","date_gmt":"2009-06-06T01:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.project-asia.com\/index.php\/2009\/06\/06\/mashhad-das-zweite-mecca\/"},"modified":"2020-03-27T07:20:41","modified_gmt":"2020-03-27T07:20:41","slug":"mashhad-das-zweite-mecca","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/project-asia.com\/index.php\/2009\/06\/06\/mashhad-das-zweite-mecca\/","title":{"rendered":"Mashhad, das zweite Mecca"},"content":{"rendered":"<hr width=\"100%\" size=\"1\" \/> <a href=\"https:\/\/project-asia.com\/index.php\/2009\/06\/06\/mashhad-das-zweite-mecca\/\" class=\"imagelink\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-696\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/thumb_iran_camelsign.jpg\" alt=\"iran_camelsign.jpg\" style=\"border: 0px none ; margin: 5px; float: right\" title=\"iran_camelsign.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><\/a> <b>06.06.2009<\/b><br \/> <span class=\"contentheading\">Mashhad, das zweite Mecca<\/span><\/p>\n<p> <i>Iran, Mashhad, Kilometer 8.260<\/i>  Wir treffen Lisa und Johannes in Mashhad wieder und erfahren, dass wir die falsche Route gew&auml;hlt und scheinbar die &quot;richtige&quot; W&uuml;ste verpasst haben.<\/p>\n<p> Fast schon eine Pflicht ist die Besichtigung&nbsp;des Heiligen Schrein des Imam Riza, nach dessen Besuch wir auf einen Taxifahrer sto&szlig;en, der eigentlich gar keiner ist.<\/p>\n<p> Au&szlig;erdem in diesem Artikel: Wie komme ich als Ausl&auml;nder&nbsp;in Iran an 1000$ Bargeld?   <!--more--> <\/p>\n<p> <i>Iran, Mashhad, Kilometer 8.260<\/i><\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/iran_camelsign.jpg\" rel=\"225\" title=\"Vorsicht Kamele. Lange Zeit haben wir keine entdeckt, doch irgendwann konnten wir einige davon in der Ferne ausmachen.\" class=\"jcebox\"><img decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-696\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/thumb_iran_camelsign.jpg\" alt=\"iran_camelsign.jpg\" style=\"margin: 5px 10px; float: left\" title=\"iran_camelsign.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><\/a>Unsere Nacht vor der Polizeiwache in Bardiskan endet fr&uuml;h. Der L&auml;rm an der Hauptstra&szlig;e weckt uns zeitig. Inzwischen habe ich das Gef&uuml;hl, Iraner schlafen gar nicht. Bis sp&auml;t in die Nacht und bereits vor dem ersten Hahnenschrei herrscht reges Treiben &ndash; egal ob auf dem Land oder in der Stadt. Aber halb so schlimm, daf&uuml;r erreichen wir entsprechend fr&uuml;her Mashhad.<\/p>\n<p> Wir ziehen Res&uuml;mee &uuml;ber unsere W&uuml;stenerlebnisse und sind etwas entt&auml;uscht. Wenig spektakul&auml;r empfanden wir die Felslandschaften mit Busch- und Grasvegetation. Von den erhofften haushohen D&uuml;nen und Sand soweit das Auge reicht, war nichts zu sehen. Wir h&auml;tten doch mit Lisa und Johannes nach Kerman mitfahren sollen. Sie erz&auml;hlen uns in Mashhad von einer Bilderbuch-W&uuml;stenlandschaft mitten durch die Dasht-e-Lut. Immerhin entdecken wir auf unserer Fahrt einige frei laufende Kamele. <\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/iran_mashhad_magirus_mercedes.jpg\" rel=\"225\" title=\"Magirus und Mercedes. Wir verabreden und treffen uns mit Lisa und Johannes in Mashhad zum zweiten Mal. \" class=\"jcebox\"><img decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-699\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/thumb_iran_mashhad_magirus_mercedes.jpg\" alt=\"iran_mashhad_magirus_mercedes.jpg\" style=\"margin: 5px 10px; float: right\" title=\"iran_mashhad_magirus_mercedes.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><\/a>Wir verweilen vier Tage in Mashhad. Lisa und Johannes kommen einen Tag sp&auml;ter an und wir lotsen sie zu unserem Stellplatz. Im schattigen Torogh Forest Garten, ein gro&szlig;er Campingplatz f&uuml;r Pilger, l&auml;sst es sich aushalten. Mashhad ist f&uuml;r iranische Verh&auml;ltnisse eine moderne Gro&szlig;stadt. Man bekommt fast alles, wenn man wei&szlig; wo, denn gro&szlig;e Superm&auml;rkte in denen alles an einem Ort zu finden ist, gibt es nicht.<\/p>\n<p> Was es ebenfalls nicht gibt, sind Geldautomaten oder die M&ouml;glichkeit mit der Kreditkarte Geld abzuheben. Yazr aus Choubar Talesh am Kaspischen Meer erz&auml;hlte uns von der M&ouml;glichkeit, Geld von Deutschland zur einer iranischen Bank zu transferieren. Da wir nicht wissen wann wir das n&auml;chste mal Euro oder Dollar abheben k&ouml;nnen,&nbsp; testen wir diese M&ouml;glichkeit und beauftragten vor f&uuml;nf Tagen meine Schwester in Deutschland 1000 Euro an die iranische Saderat Bank in Frankfurt zu &uuml;berweisen, die wiederum das Geld an die Bank Saderat in Mashhad transferieren sollte. <br \/> Etwas mulmig ist uns schon, dass das Geld irgendwo auf der Strecke bleibt und tats&auml;chlich wei&szlig; man von unserem Geld zun&auml;chst nichts. Auch am n&auml;chsten Tag hei&szlig;t es, dass kein Geld angekommen ist und uns l&auml;uft die Zeit davon. Morgen ist Feiertag in Iran, danach Freitag, was hier dem deutschen Sonntag entspricht und Samstag und Sonntag haben die Banken in Deutschland geschlossen. Das Problem: Am Sonntag l&auml;uft unser Visa ab. Also sitzen wir beharrlich im Office f&uuml;r Geldwechsel in der Zentrale der Saderat Bank. Telefonate mit meiner Schwester, und Nachfragen bei der Bank in Frankfurt ergeben, dass das Geld noch gar nicht von Frankfurt transferiert wurde. Technische Probleme, administrative H&uuml;rden und eine Zeitverschiebung von drei Stunden lassen das Zeitfenster immer kleiner werden. Immer wieder bitte ich die Angestellten der Bank sich mit dem Modem einzuw&auml;hlen, um die &Uuml;berweisungen zu pr&uuml;fen. 10 Minuten vor Gesch&auml;ftsschluss erhalten wir die Best&auml;tigung, dass das Geld angekommen ist und werden ausgezahlt. Puhh! <br \/> Es ist also m&ouml;glich sich Geld schicken zu lassen, bei dem Aufwand und Zeitbedarf (ein Tag in der Bank verbracht) allerdings nicht ratsam.<\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/iran_tschador.jpg\" rel=\"225\" title=\"(Handyfoto) Esther und Lisa m&uuml;ssen einen Tschador tragen um die Anlage zum Heiligen Schrein zu betreten. Im Gegensatz zum schwarzen Tschador gilt der wei&szlig;e Tschador als Gebetsschador - gebetet haben die beiden dennoch nicht.\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-701\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/thumb_iran_tschador.jpg\" alt=\"iran_tschador.jpg\" style=\"margin: 5px; float: right\" title=\"iran_tschador.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a>Bekannterma&szlig;en sind wir nicht gerade begeisterte Museumsbesucher oder rennen von einer Sehensw&uuml;rdigkeiten zur n&auml;chsten. Doch Mashhad ist nach Mecca die zweitgr&ouml;&szlig;te heilige Stadt der Welt und zieht j&auml;hrlich 20 Millionen Pilger an. Ihr Ziel ist der Heilige Schrein des Imam Reza. <br \/> Wir nehmen uns zu viert ein Taxi und fahren ins Zentrum um ebenfalls den heiligen Ort zu besichtigen. Strenge Kontrollen am Eingang, die zum Einen zur Sicherheit dienen und zur Einhaltung religi&ouml;ser Vorschriften. Denn Esther und Lisa d&uuml;rfen die Anlage nicht ohne Tschador betreten. Ein Tschador ist ein bodenlanger Umgang, der nur das Gesicht frei l&auml;sst. Damit sie dennoch das Gel&auml;nde betreten k&ouml;nnen, bekommen die Beiden gratis einen Umhang geliehen. Eine h&uuml;bsche Iranerin bringt den beiden das notwendige Kleidungsst&uuml;ck und begleitet uns auf unserem Weg durch die weitl&auml;ufige Anlage. Sie erkl&auml;rt uns was es mit den vielen Geb&auml;uden auf sich hat. Es gibt eine B&uuml;cherei, ein Museum, eine Universit&auml;t und nat&uuml;rlich eine Vielzahl von Gebetshallen und anderer Geb&auml;ude. <br \/> Am Eingang beobachteten wir, wie eine Gruppe M&auml;nner mit Gesang und im Laufschritt einen mit einem Tuch abgedeckten Sarg ins Gel&auml;nde tragen. Ihnen voraus ein Geistlicher. Da wir dies mehrfach beobachten k&ouml;nnen, gehen wir davon aus, dass es sich lediglich um ein symbolisches Ritual handelt, doch unsere kostenlose F&uuml;hrerin erwidert, dass sich im Sarg tats&auml;chlich ein Toter befindet. Dieser wird auf dem Gel&auml;nde mit heiligem Wasser gewaschen, was als besondere Ehre gilt. Jetzt ist mir auch klar,&nbsp; warum die M&auml;nner es so eilig hatten.<br \/> Den eigentlichen Schrein d&uuml;rfen wir nicht betreten, das ist Moslems vorbehalten, doch wir sind auch so sehr beeindruckt von dieser riesigen Anlage, die immer noch weiter vergr&ouml;&szlig;ert wird und sich an manchen stellen im Bau befindet. Da Fotografieren nicht erlaubt ist, schie&szlig;e ich unauff&auml;llig aus der H&uuml;fte ein paar Fotos mit dem Handy.  <\/p>\n<p> <\/p>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/iran_holy_shrine_handy_1.jpg\" rel=\"225\" title=\"(Handyfoto) Die Anlage des heiligen Schreins des Imam Reza. Fotografieren verboten, deshalb ein Schuss aus der H&uuml;fte mit dem Handy.\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-703\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/thumb_iran_holy_shrine_handy_1.jpg\" alt=\"iran_holy_shrine_handy_1.jpg\" style=\"margin: 5px; float: left\" title=\"iran_holy_shrine_handy_1.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/td>\n<td>&nbsp;<a href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/iran_holy_shrine_handy_2.jpg\" rel=\"225\" title=\"(Handyfoto) Unz&auml;hlige Teppiche liegen auf der Anlage verteilt - bereit f&uuml;r Scharen von Gl&auml;ubigen. Mit 20 Mio Pilgern gilt der heilige Schrein bei den Moslems als zweitheiligster Ort der Welt.\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-705\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/thumb_iran_holy_shrine_handy_2.jpg\" alt=\"iran_holy_shrine_handy_2.jpg\" style=\"margin: 5px; float: left\" title=\"iran_holy_shrine_handy_2.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p> <\/p>\n<p> Bevor wir uns auf den R&uuml;ckweg zur Parkanlage begeben, checken wir eMails im Internetcaffe und stellen Berichte online. Dann winken wir wie gewohnt einem Fahrzeug, das uns zur&uuml;ckbringen soll. <br \/> Der Fahrer ist mit unserem Preisvorschlag (20.000 Real, ~1,30&euro;) einverstanden. Auf der 15 min&uuml;tigen Fahrt, stellt sich heraus, dass der junge Mann gar kein Taxifahrer ist, sondern gerade auf dem Weg zu seiner Mutter war. Die wohnt allerdings komplett in der entgegengesetzten Richtung. &bdquo;That&#8217;s no problem!&ldquo;, beteuert er. Er w&uuml;rde sich freuen Fremden helfen zu k&ouml;nnen und k&ouml;nne so auch ein&nbsp; wenig englisch &uuml;ben. <br \/> In Iran gibt es wahrscheinlich mehr sogenannte &bdquo;private taxis&ldquo; als offiziell Zugelassene. Von daher ist es nicht ungew&ouml;hnlich, dass man sich ein Fahrzeug ohne Taxischild herbei winkt. Das sogar Leute anhalten, die gerade auf dem Weg zu Ihrer Mutter sind, war uns neu.<br \/> <a href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/iran_mashhad_inetcafe.jpg\" rel=\"225\" title=\"Im Internetcafe. Unz&auml;hlige Stunden gehen dabei drauf die Berichte zu schreiben, Fotos zu sortieren und alles online zu stellen.\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-707\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/thumb_iran_mashhad_inetcafe.jpg\" alt=\"iran_mashhad_inetcafe.jpg\" style=\"margin: 5px 10px; float: left\" title=\"iran_mashhad_inetcafe.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><\/a>Was wir ebenfalls neu lernen mussten, ist die Art und Weise, wie man stark befahrene Stra&szlig;en in einer asiatischen Gro&szlig;stadt &uuml;berquert. Zebrastreifen konnten wir kaum entdecken und wenn, dann halten die Autos dennoch nicht an. Da es kaum ein Phase gibt, an der von beiden Seiten keine Autos kommen, l&auml;uft man schon los, wenn sich nur eine kleine L&uuml;cke zeigt. Am Mittelstreifen bleibt man stehen, zieht den Po ein und schaut in die andere Richtung um dort eine L&uuml;cke zu entdecken. Das ganze erinnert mich sehr an das gute alte &bdquo;Frogger&ldquo;-Computerspiel in den 80&#8217;ern &ndash; mit dem Unterschied, das man hier nur ein Leben hat.<\/p>\n<p> Johannes und ich nutzen unseren Aufenthalt auf dem Pilger Campingplatz um unsere Wagen zu checken. Ich demontiere noch einmal das linke Hinterrad um die Bremsen zu begutachten, doch hier scheint alle wieder in Ordnung. Wir schmieren alles ab, Johannes wechselt das &Ouml;l vom LKW, ich von der Dax und bastle noch eine F&uuml;hrungsschiene um das Moped einfacher aufzuladen. Dem Wackelkontakt in der Beleuchtung komme ich leider noch nicht auf die Schliche &ndash; vielleicht gar nicht schlecht, dann komm ich auch nicht auf die Idee Nachts zu fahren.  <\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/iran_mashhad_marshmellow.jpg\" rel=\"225\" title=\"Letzter Abend mit Johannes und Lisa in Mashhad. Johannes und ich beim spa&szlig;igen Marshmellow grillen.\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-709\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/thumb_iran_mashhad_marshmellow.jpg\" alt=\"iran_mashhad_marshmellow.jpg\" style=\"margin: 5px 10px; float: right\" title=\"iran_mashhad_marshmellow.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" \/><\/a>Unser Visa l&auml;uft heute ab, wir brechen am fr&uuml;hen Morgen zur Grenze nach Turkmenistan auf. Johannes und Lisa warten noch auf ihr Visa f&uuml;r Kasachstan. Wir planen uns in Kirgistan wieder zu sehen. <\/p>\n<p> In Mashhad erleben wir &uuml;brigens die Hei&szlig;e Phase vor den Wahlen. &Uuml;berall h&ouml;rte man Wahlparolen durch Lautsprecher quaken. Durchs offene Fenster reichte man uns Flyer. Zwei Tage vor den Wahlen verlassen wir das Land. Das war nicht geplant, aber nachdem wir sp&auml;ter von den Unruhen nach den Wahlen erfahren, ein idealer Zeitpunkt um neue L&auml;nder zu entdecken.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>06.06.2009 Mashhad, das zweite Mecca Iran, Mashhad, Kilometer 8.260 Wir treffen Lisa und Johannes in Mashhad wieder und erfahren, dass wir die falsche Route gew&auml;hlt und scheinbar die &quot;richtige&quot; W&uuml;ste verpasst haben. 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