{"id":804,"date":"2009-06-23T01:00:00","date_gmt":"2009-06-23T01:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.project-asia.com\/index.php\/2009\/06\/23\/alp-traum-weltreise\/"},"modified":"2020-03-27T07:20:41","modified_gmt":"2020-03-27T07:20:41","slug":"alp-traum-weltreise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/project-asia.com\/index.php\/2009\/06\/23\/alp-traum-weltreise\/","title":{"rendered":"(Alp-)traum Weltreise?!"},"content":{"rendered":"<hr width=\"100%\" size=\"2\" \/> <a href=\"https:\/\/project-asia.com\/index.php\/2009\/06\/23\/alp-traum-weltreise\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\"><b><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-791\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/thumb_usbekistan_way_to_farghana_valley.jpg\" alt=\"Alp-Traum Weltreise ?!\" style=\"border: 0px none ; margin: 5px; float: right\" title=\"Alp-Traum Weltreise ?!\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/b><\/a>  <b>23.06.2009<\/b><br \/> <span class=\"contentheading\">(Alp-)Traum Weltreise ?!<br \/> <\/span><br \/> <i>Beschtal, Kigirstan, Kilometer 10.411<\/i><\/p>\n<p> Eigentlich dachten wir trotz unserer Pl&auml;ne eine offene Einstellung f&uuml;r alles zu haben, was uns auf der Reise erwarten wird. <br \/> Tats&auml;chlich hatten wir es uns in vielen Dingen anders vorgestellt und unsere Stimmung erreicht in Usbekistan an der Grenze zu Kirgistan ihren absoluten Tiefpunkt. <\/p>\n<p> Wir &uuml;berlegen ernsthaft die Reise abzubrechen, sofern sich in den n&auml;chsten Tagen nichts &auml;ndert. <br \/> Unsere Hoffnung liegt im n&auml;chsten Land: Kirgistan.  <!--more--> <\/p>\n<p> <b>23.06.2009<\/b> &#8211;&nbsp;<i>Beschtal, Kigirstan, Kilometer 10.411<br \/> <\/i><br \/> Fast drei Tage stehen wir nun im Schatten der B&auml;ume vor dem Restaurant in Bagdod. Zwar l&auml;sst es sich dort besser aushalten als in der Sonne, aber unsere Solarzellen liefern keinen Strom f&uuml;r unsere Batterien. 55% Restkapazit&auml;t zeigt der Laderegler an. Eigentlich eine gute Bilanz. Wir hatten das Notebook lange in Betrieb und der K&uuml;hlschaft k&auml;mpft erfolgreich gegen die Hitze.  <\/p>\n<p> Bevor wir weiterfahren, besuchen wir noch mal die Nachbar-Familie, lassen uns Namen und Adresse geben und machen ein paar Fotos von Haus und Hof. Zum Abschied bekommen wir hauseigene frische Kartoffeln und Mandeln geschenkt. (s. letzter Bericht)  <\/p>\n<p> Nach f&uuml;nf Kilometern stoppen wir am Basar von Bagdod. Der ist recht gro&szlig; und wie immer pulsiert auf den M&auml;rken das echte Leben des Landes. Wir kaufen Gem&uuml;se und Eier, essen Schaschlikspie&szlig;e. Alles sehr g&uuml;nstig. Auf M&auml;rkten bekommen wir die lokalen Preise und m&uuml;ssen keine erh&ouml;hte Touristenpreise f&uuml;rchten. Feilschen ist hier meist unn&ouml;tig und nicht immer angebracht.  <\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/usbekistan_way_to_farghana_valley.jpg\" rel=\"229\" title=\"Der Weg ins Farghana-Tal f&uuml;hrt &uuml;ber einen 2.000m hohen Pass. Dort ist es ausnahmsweise mal frischer.\" class=\"jcebox\"><img decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-791\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/thumb_usbekistan_way_to_farghana_valley.jpg\" alt=\"usbekistan_way_to_farghana_valley.jpg\" style=\"margin: 5px; float: right\" title=\"usbekistan_way_to_farghana_valley.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Auf dem weiteren Weg zur Stadt Farghana, ein obligatorisches eMail-Checken in&nbsp;einem Internet-Cafe. In Farghana angekommen wollen wir noch einmal Dollar mit der Maestro-Karte abheben. F&uuml;r unsere nicht organisierte China-Durchquerung werden wir sicher einiges an Geld ben&ouml;tigen. Die Asaka-Bank soll uns ein Abheben erm&ouml;glichen, sagt man uns. Doch wir sind zu sp&auml;t dran und&nbsp;sollen morgen um 11:00 Uhr noch mal kommen. <br \/> Wir finden erneut ein Parkplatz vor einem Restaurant. Dort&nbsp;essen wir eine Kleinigkeit, doch Esther geht es nicht&nbsp;gut. Zwar hat sie keinen Durchfall mehr, daf&uuml;r aber Kopfschmerzen und muss sich &uuml;bergeben.  <\/p>\n<p> Am n&auml;chsten Morgen wache ich zum ersten Mal um 4:30 Uhr auf, stehen aber erst um 7:30 Uhr auf. Wir waschen und erfrischen uns im kalten Wasser einer Pumpstation direkt am Auto. Esther geht es besser und futtert Hefezopf vom gestrigen Bagdod-Basar.<br \/> Zur&uuml;ck in der Bank versuchen wir erneut unser Gl&uuml;ck an Bargeld zu kommen. Geschlagene 2,5 Stunden stehen wir am Bankschalter. Vergeblich versucht man sich alle 10 Minuten bei der Zentralbank einzuw&auml;hlen. Es gibt Verbindungsprobleme. Inzwischen macht mein Kreislauf schlapp, ich muss an die frische Luft. Esther h&auml;lt die Stellung in der Bank, doch schlie&szlig;lich hei&szlig;t es, wir&nbsp;sollen um 15:00 Uhr noch einmal kommen.  <\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/usbekistan_millionaire.jpg\" rel=\"229\" title=\"Wir sind Milion&auml;re. Doch leider reicht das Geld nicht f&uuml;r unsere Weiterreise nach China - und Dollar abheben ist gar nicht so einfach in Usbekistan.\" class=\"jcebox\"><img decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-793\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/thumb_usbekistan_millionaire.jpg\" alt=\"usbekistan_millionaire.jpg\" style=\"margin: 5px 10px; float: left\" title=\"usbekistan_millionaire.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a>Die Zwischenzeit verbringen wir in der Stadt im LKW und versuchen ein wenig zu entspannen. Esther kocht eine Kleinigkeit, dann geht es wieder zur Bank. Wieder langes Warten vorm Bankschalter. Doch von der Asaka-Bank, bei der wir in Bukhara noch erfolgreich Dollar abheben konnten, erhalten wir hier leider kein Geld.  <\/p>\n<p> Fast 2.000km sind wir seid unserem letzten Tankstop in Mashhad gefahren und wollen unseren Dieselvorrat etwas erh&ouml;hen. F&uuml;r 270.000 Som f&uuml;llen wir 250 Liter in unsere Tanks. Das entspricht 0,43 Euro pro Liter. Freilich nicht so g&uuml;nstig wie in Iran, aber viel g&uuml;nstiger als in Deutschland und g&uuml;nstiger als wir budgetiert haben: Im Mittel haben wir mit 0,70 Euro pro Liter f&uuml;r die gesamte Reise kalkuliert.  <\/p>\n<p> Unsere Visa f&uuml;r Kirgistan sind erst in vier Tagen g&uuml;ltig und wir befinden nur eine Tagesetappe von der Grenze entfernt. F&uuml;r die n&auml;chste Nacht finden wir etwas abgelegen, an einem Kornfeld ein ruhiges Pl&auml;tzchen. Auf einem Acker arbeiten ein paar Bauern. Diese sind sichtlich verwundert, dass es hier Touristen gibt und zudem noch &uuml;bernachten wollen, haben aber nichts einzuwenden.<br \/> Wir haben Hunger und Esther br&auml;t schnell Kartoffeln mit Ei. Rechtzeitig als das Essen fertig ist, steht die Polizei vor der T&uuml;re und ist der Meinung, dass wir hier nicht stehen bleiben k&ouml;nnen. Vielleicht&nbsp;sind wir&nbsp;nicht hartn&auml;ckig genug, aber nach einer kleinen Diskussion werden wir trotz Dunkelheit von unserem Stellplatz verscheucht. Der Polizist begleitet uns und meint wir m&uuml;ssen 40km bis Andjian fahren. Doch nach einem Kilometer h&auml;lt er an einer geschlossen Tankstelle, klopft bei einem Haus nebenan an ein Fenster und kauft zwei PET-Flaschen Sprit, die er sogleich in seinen Tank sch&uuml;ttet. Diese seltsame und mit Sicherheit nicht legale Tankaktion nutzen wir, stellen uns in eine Ecke an der Tankstelle und erkl&auml;ren, dass wir mit unserer Flackerbeleuchtung in der Nacht nirgendwo hin weiterfahren. <br \/> Er meint wir d&uuml;rften nur an einem Gasthaus in Andjian &uuml;bernachten. F&uuml;r was haben wir unser eigenes Hotel auf dem LKW? Wir bleiben stur. Ich bin ohnehin kurz vorm Ausrasten. Die Reise ist ein Drama. Keine Natur, &uuml;berall Menschen, Stra&szlig;en, Dreckluft und es ist hei&szlig;, hei&szlig;, hei&szlig;!<br \/> Trotz Stra&szlig;enl&auml;rm und schlechter Laune pennen wir irgendwann ein. Doch um 3:30 Uhr kommt der Polizist noch einmal vorbei, um uns den letzten Nerv zu rauben. &bdquo;Tomorrow!&ldquo; ruft er immer wieder lautstark. Was will der besoffene Sack nur von uns, frage ich mich und erst als ich &bdquo;Yes! Yes! Tomorrow!&ldquo; zur&uuml;ck br&uuml;lle setzt er sich in seinen alten Lada und verschwindet.  <\/p>\n<p> Vor zwei Tagen in Bagdod, dachten wir, dass wir endlich &bdquo;ankommen&ldquo;. Doch nun ein neuer Tiefpunkt. Nahezu jede Suche nach einem Stellplatz f&uuml;r die Nacht ist eine Trag&ouml;die. &bdquo;Reise abbrechen!&ldquo;, geht mir&nbsp;st&auml;ndig durch den Kopf.&nbsp;Doch zu Hause gibt es keine Wohnung, kein Auto, kein Geld und&nbsp;Esther keinen Job.<\/p>\n<p> Dazu kommt, dass wir viele Pl&auml;ne f&uuml;r die Reise hatten. Zugegeben, hing diese Latte von Anfang an sehr hoch. Doch scheint sich rein gar nichts davon umsetzen zu lassen. Bereits in Iran wollten wir uns sozial engagieren und Hilfsprojekte begutachten oder sogar starten. Selbst bei den vier Wochen Aufenthalt war dies nicht im entferntesten denkbar. Daf&uuml;r bedarf es in einem solchen Land Monate Zeit und am Besten zahlreiche bekannte Projekte und Kontakte im voraus. Doch die hatten wir nicht.<\/p>\n<p> Und dann haben wir da noch eine umfangreiche Gleitschirmausr&uuml;stung im Gep&auml;ck. &bdquo;&Uuml;berall fliegen und au&szlig;ergew&ouml;hnliche Aufnahmen aus der Luft&ldquo; waren geplant. Au&szlig;er Spesen bisher nichts gewesen &ndash; ganze zwei Mal kam ich zum Fliegen. Denn das Reisen mit einem Fahrzeug ist extrem zeitraubend. Auch wenn ich den LKW nicht jeden Abend in den Schlaf streichle, so muss schon ab und zu nachgeschaut werden, ob alles Wichtige in Ordnung ist. Und wenn sich ausnahmsweise ein sch&ouml;nes Pl&auml;tzchen zum Verweilen findet, hei&szlig;t das nicht, dass man dort auch fliegen kann oder darf. Zumal man sich erst mal Erholen m&ouml;chte, statt direkt auf den n&auml;chsten Berg hoch zu latschen. <br \/> Mit den Fotos der Reise hatte ich vor eine Multivision-Show zu erstellen. Zwar gelingen mir immer wieder gute Aufnahmen, doch bin ich mir nicht sicher ob ich mit dem Bildmaterial auch eine Geschichte erz&auml;hlen kann. Mit einem festen Ziel vor Augen zu fotografieren, ist der Kreativit&auml;t ohnehin eher abtr&auml;glich. <\/p>\n<p> Esther hatte zwar keine so gro&szlig;en Pl&auml;ne, ist mit der Gesamtsituation&nbsp;aber ebenfalls unzufrieden. Das Reisen hatte sie sich auch anders vorgestellt. Ihr ist das Leben in der Natur ebenfalls sehr wichtig, wollte Ihren Tagesablauf selbst bestimmen. Doch bestimmen die aktuellen Umst&auml;nde wann was getan werden muss.  <\/p>\n<p> Wir fahren in die sehr langweilige kleine Stadt Andjian. Im Internetcaf&eacute; vertreiben wir uns die Zeit. Ich schreibe im <a href=\"http:\/\/www.allrad-lkw-gemeinschaft.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Allrad-LKW-Forum<\/a> einen Beitrag: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.allrad-lkw-gemeinschaft.de\/phpBB2\/viewtopic.php?t=15584\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wenn der Traum vom Reisen lieber einer bleiben sollte.<\/a>&ldquo; <br \/> Gleich neben dem Internetcaf&eacute; gibt es ein Restaurant. Dort bekommen wir erneut Knatsch serviert. Es ist hei&szlig; wie in der W&uuml;ste. Aus Frust kaufe ich ein Eis. Doch K&uuml;hlkette unterbrochen. Schon mal geschmolzen. Freiflug in die B&uuml;sche. <br \/> Wir h&auml;ngen im LKW rum und schauen &bdquo;Supernatural&ldquo;, eine US-Serie mit Geistern und D&auml;monen. Passt hervorragend zur Stimmung.<\/p>\n<p> Noch einmal Internet. Im Forum gibt es bereits viele Antworten zu meinem Posting. Wir sind &uuml;berrascht von der &uuml;berwiegend positiven Teilnahme. Viele schreiben ihre eigenen Erfahrungen, geben Tipps und laden uns sogar ein, auf der R&uuml;ckreise bei Ihnen vorbei zu kommen und zu relaxen.  <\/p>\n<p> Wir verlassen die Stadt und Anjian verabschiedet uns mit dem &uuml;belsten Gestank, den wir bisher hatten. Es stinkt unglaublich nach Abgasen, verbranntem M&uuml;ll und Plastik. Die Luft ist grau. <\/p>\n<p> Irgendwo im nirgendwo, bei einer kleinen H&auml;useransammlung, wollen wir auf einem Platz n&auml;chtigen. Wir laufen einige Meter die Stra&szlig;e auf und ab, checken die Lage. Beim Vorbeigehen packt mich pl&ouml;tzlich jemand am Arm. Erschrocken-aggressiv frage ich: &bdquo;What&#8217;s up!?&ldquo; Woher wir kommen, will der Mann wissen. &bdquo;Germany!&ldquo;, anworte ich. Eine seltsame Art haben die Leute hier am Leib. Freiwillig will man hier nicht stehen, doch es ist bereits dunkel, eine Weiterfahrt scheint sinnlos. Im Dunkeln findet man ohnehin keine guten Stellpl&auml;tze.  <\/p>\n<p> Ums Auto schleichen dunkle Gestalten und unterhalten sich &uuml;ber unser Fahrzeug. Um 22:00 Uhr klopft es an der T&uuml;r. Erneut werden wir von der Polizei eingesammelt. Der ist als solcher aber vorerst nicht erkennbar, betitelt sich allerdings als &bdquo;Inspektor&ldquo; und die Umstehenden als &bdquo;Bandits!&ldquo;. Wir sollen Ihm mit dem Auto folgen. Direkt in der N&auml;he w&auml;re ein sicherer Platz. Esther traut dem Mann nicht, doch ich traue dem Stellplatz nicht. 50m weiter werden wir durch ein Tor in einen sch&auml;bigen Hof geleitet, einer Mischung aus Acker und M&uuml;llhalde. Nebenan haust der Inspektor in einem kleinen R&auml;umchen. <br \/> Esther mag es gar nicht, dass wir hier hinter dem Tor eingeschlossen sind. Ich beruhige sie ein bisschen damit, dass das Tor f&uuml;r unser Fahrzeug im Notfall kein Hindernis darstellt. Wir bleiben. Doch auch auf dem Hof ist die ganze Nacht &uuml;ber immer wieder Palaver und l&auml;sst mich schlecht schlafen.  <\/p>\n<p> Am n&auml;chsten Morgen kommen wir erst mal nicht vom Hof, weil das Tor geschlossen ist und der Polizist nicht da ist. Uns wird vermittelt, dass wir warten sollen bis er da ist, doch nach geduldigen 30min &ouml;ffnen wir das Tor selbst und sagen &bdquo;Tsch&uuml;ss!&ldquo;.  <\/p>\n<p> Wir bummeln auf Nebenstra&szlig;en weiter durchs l&auml;ndliche Farghana-Valley. Drei Kilometer vor der Grenze verbringen wir im kleinen Dorf Beschtal die letzten 2 Tage in Usbekistan. Intensiv erleben wir noch einmal die Gastfreundschaft der l&auml;ndlichen Bev&ouml;lkerung.<br \/> Leider bekommen wir dort in der Nacht unsere Nebelscheinwerfer und einen Au&szlig;enspiegel geklaut.  <\/p>\n<p> Trotz des im Gro&szlig;en und Ganze sch&ouml;nen Abschluss Usbekistans in Beschtal, ist unsere Stimmung auf dem Tiefpunkt. Vor allem das einsame Stehen in der Natur vermissen wir am meisten. Eigentlich ist nichts Einzelnes ausschlaggebend f&uuml;r unsere schlechte Laune, es ist das ganze Drumherum. F&uuml;r jemanden, der es nicht selbst erlebt, ist es kaum nachvollziehbar &#8211; mit zeitlichem Abstand sicherlich selbst f&uuml;r uns kaum zu verstehen &#8211; doch aktuell haben wir die Nase gewaltig voll. Wir brauchen endlich einmal Ruhe und eine Umgebung nach unseren W&uuml;nschen. <br \/> Wir hoffen auf Kirgistan! Freund von uns waren bereits zum Gleitschirmfliegen dort und auch aus dem Allrad-LKW-Forum wurde uns Hoffnung gemacht, das dort alles besser wird. Falls nicht, planen wir eine Route zur&uuml;ck nach Deutschland.  <\/p>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/usbekistan_beschtal_child1.jpg\" rel=\"229\" title=\"Nach dem zweiten Tag im kleinen Beschtal, sind wir im ganzen Dorf bekannt und vielleicht sogar beliebt.\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-795\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/thumb_usbekistan_beschtal_child1.jpg\" alt=\"usbekistan_beschtal_child1.jpg\" style=\"margin: 5px; float: left\" title=\"usbekistan_beschtal_child1.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/td>\n<td><a href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/usbekistan_beschtal_childs.jpg\" rel=\"229\" title=\"Leider bekommen wir hier auch unsere Nebelscheinwerfer und einen Au&szlig;enspiegel geklaut. Doch das nehmen wir gelassen.\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-797\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/thumb_usbekistan_beschtal_childs.jpg\" alt=\"usbekistan_beschtal_childs.jpg\" style=\"margin: 5px; float: left\" title=\"usbekistan_beschtal_child1.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a> <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/usbekistan_beschtal_german_teacher.jpg\" rel=\"229\" title=\"Wir lernen auch einen Deutschlehrer kennen, Narinovitsch Tashibajew Mamadalie. Sein hochdeutsch klingt irgendwie seltsam, aber sch&ouml;n.\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-799\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/thumb_usbekistan_beschtal_german_teacher.jpg\" alt=\"usbekistan_beschtal_german_teacher.jpg\" style=\"margin: 5px; float: left\" title=\"usbekistan_beschtal_german_teacher.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a> <\/td>\n<td><a href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/usbekistan_beschtal_bread2.jpg\" rel=\"229\" title=\"Tradiotionell wird in ganz Usbekistan im Tandur, einen mit Holz befeuerten Steinofen gebacken.\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-801\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/thumb_usbekistan_beschtal_bread2.jpg\" alt=\"usbekistan_beschtal_bread2.jpg\" style=\"margin: 5px; float: left\" title=\"usbekistan_beschtal_bread2.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a> <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/usbekistan_beschtal_kids_group.jpg\" rel=\"229\" title=\"Kaum vorstellbar, dass wir in einer solchen Umgebung unser Stimmungstief haben.\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-803\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/thumb_usbekistan_beschtal_kids_group.jpg\" alt=\"usbekistan_beschtal_kids_group.jpg\" style=\"margin: 5px; float: left\" title=\"usbekistan_beschtal_kids_group.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" \/><\/a><\/td>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>23.06.2009 (Alp-)Traum Weltreise ?! Beschtal, Kigirstan, Kilometer 10.411 Eigentlich dachten wir trotz unserer Pl&auml;ne eine offene Einstellung f&uuml;r alles zu haben, was uns auf der Reise erwarten wird. Tats&auml;chlich hatten wir es uns in vielen Dingen anders vorgestellt und unsere Stimmung erreicht in Usbekistan an der Grenze zu Kirgistan ihren absoluten Tiefpunkt. 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