{"id":871,"date":"2009-07-02T00:00:00","date_gmt":"2009-07-02T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.project-asia.com\/index.php\/2009\/07\/02\/zwischen-bergen-und-flssen-unterwegs-in-kirgistan\/"},"modified":"2020-03-27T07:20:41","modified_gmt":"2020-03-27T07:20:41","slug":"zwischen-bergen-und-flssen-unterwegs-in-kirgistan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/project-asia.com\/index.php\/2009\/07\/02\/zwischen-bergen-und-flssen-unterwegs-in-kirgistan\/","title":{"rendered":"Zwischen Bergen und Fl\u00fcssen &#8211; unterwegs in Kirgistan"},"content":{"rendered":"<hr SIZE=\"2\" width=\"100%\" \/> <a target=\"_self\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/index.php\/2009\/07\/02\/zwischen-bergen-und-flssen-unterwegs-in-kirgistan\/\" class=\"imagelink\" rel=\"noopener noreferrer\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-870\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/thumb_kirgistan_sonnenuntergang.jpg\" alt=\"Zum Artikel: Zwischen Bergen und Fl&uuml;ssen - unterwegs in Kirgistan\" height=\"200\" style=\"float: right; margin: 5px; border: #000000 0px\" title=\"Zum Artikel: Zwischen Bergen und Fl&uuml;ssen - unterwegs in Kirgistan\" \/><\/a><b>02.07.2009<\/b><br \/> <span class=\"contentheading\">Zwischen Bergen und Fl&uuml;ssen &#8211; unterwegs in Kirgistan<\/span>  <\/p>\n<p> <i><br \/> Toktogul-Talsperre, Kirgistan, Kilometer 11.083<\/i> <\/p>\n<p> Wir verlassen Osh und brechen Richtung Bishkek auf. <br \/> Am&nbsp;Togtogul-Stausee treffen wir vier Franz&ouml;sische Radfahrer, die schon seit 14 Monaten durch die Welt radeln. <br \/> Dort erleben wir auch ein kurzes aber h&auml;ftiges Gewitter mit grandiosem Sonnenuntergang als Abschluss.  <\/p>\n<p>  <!--more--> <\/p>\n<p> <b>02.07.2009 <\/b><i>&#8211; Toktogul-Talsperre, Kirgistan, Kilometer 11.083<\/i> <\/p>\n<p> Wir verabschieden uns von Damira und ihrer Familie aus Osh. In gut zwei Wochen wollen wir wiederkommen um anschlie&szlig;end unseren Grenz&uuml;bertritt nach China am <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Irkeschtam\" rel=\"noopener noreferrer\">Irkeshtam-Pass<\/a> zu wagen. Noch wissen wir nicht, dass unsere China-Durchquerung anders ablaufen wird und wir nicht mehr nach Osh zur&uuml;ckkommen werden.<\/p>\n<p> <a rel=\"256\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/kirgistan_nebenstrasse.jpg\" title=\"Auf einer Nebenstrasse ins nirgendwo. W&auml;re die Strasse keine Sackgasse, w&auml;re sie perfekt f&uuml;r uns: Abseits von jeglichem Trubel.\" class=\"jcebox\"><img decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-854\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/thumb_kirgistan_nebenstrasse.jpg\" alt=\"Nebenstrasse Kirgistan\" height=\"200\" style=\"float: right; margin: 5px\" title=\"Nebenstrasse Kirgistan\" \/><\/a>Es ist recht sp&auml;t, bis wir loskommen und suchen wenig sp&auml;ter nach einem Platz f&uuml;r die Nacht. Wir biegen auf eine kleine asphaltierte Nebenstra&szlig;e mit esstischgro&szlig;en Schlagl&ouml;chern ab. Kaum jemand ist auf dieser Strasse unterwegs.&nbsp;<br \/> Nach ein paar Kilometern parken&nbsp;wir im Schutze eines kleinen Canions am Strassenrand. Nun stehen wir recht einsam und sehr ruhig, aber das macht mich ebenfalls nerv&ouml;s. Schlie&szlig;lich bekommt hier niemand mit, wenn der b&ouml;se schwarze Mann kommt und uns holt. Im Nachhinein betrachtet v&ouml;llig l&auml;cherlich. Doch mit unserer beschr&auml;nkten Reiseerfahrung fragt ich mich bei jedem Typ, der an der Stra&szlig;e stand und &quot;nichts&quot; machte, was er hier wohl zu suchen hat. Inzwischen wissen wir: Die machten tats&auml;chlich nichts und stehen einfach nur rum. Kein Grund zur Sorge also und das scheint unser Unterbewustsein besser zu wissen, denn wir schlafen tats&auml;chlich sehr gut.<\/p>\n<p> Am n&auml;chsten Morgen zwitschern uns&nbsp;viele V&ouml;gelchen aus dem Schlaf. Sie haben&nbsp;ihre Nester in die weichen Sandw&auml;nde&nbsp;des Canions gegraben. Ich schnappe mir ein Schale mit M&uuml;sli, setze mich etwas abseits vom Auto auf die Stra&szlig;e und versuche geduldig mit dem Teleobjektiv die V&ouml;gel im Flug zu fotografieren &#8211; mit m&auml;&szlig;igem Erfolg.&nbsp;<br \/> Da entdecke ich ein junges M&auml;dchen&nbsp;auf dem linken H&uuml;gel, das uns beobachtet. Als sie merkt, dass ich sie gesehen habe, ruft sie mir irgend etwas (mir) unverst&auml;ndliches zu. Ich winke zur&uuml;ck und setze meine Vogeljagd mit der Kamera fort.<\/p>\n<p> <a rel=\"256\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/kirgistan_blue_bird.jpg\" title=\"Diese blauen V&ouml;gel werden wir noch &ouml;fter sehen. Weiss jemand wie die hei&szlig;en?\" class=\"jcebox\"><img decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-856\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/thumb_kirgistan_blue_bird.jpg\" alt=\"Blauer_Vogel\" height=\"201\" style=\"float: left; margin: 5px 10px\" title=\"Blauer_Vogel\" \/><\/a>Wenig sp&auml;ter kommt ein Kuh mit z&uuml;gigen Schritten an mir vorbeigetrabt. Ich w&uuml;nsche auch ihr einen sch&ouml;nen guten morgen, was sie allerdings wenig k&uuml;mmert. Kurz darauf folgt eine Herde Ziegen und Schafe. Ein Junge auf einem Pferd treibt die Tiere vorran, daneben l&auml;uft das junge M&auml;dchen welches uns vom H&uuml;gel etwas zurief. Beide bleiben stehen und das M&auml;dchen erkl&auml;rt uns mit H&auml;nden und F&uuml;&szlig;en, das ihre Oma gleich um den H&uuml;gel herum wohnt und uns eingeladen hat. Fragt mich nicht, wie wir ohne ein Wort Kirgisisch sowas verstehen k&ouml;nnen &#8211; es ist mir selbst scheierhaft!&nbsp; <br \/> Wir lehnen die Einladung ab, da wir kurz vor dem Aufbruch sind. Wir sind gestern nur wenige Kilometer vorangekommen und wir wollen nach Suusamyr, einem Hochtal im Norden. <em>(Anmerkung: Im nachhinein &auml;rgere ich mich, solche interessanten Einladungen abgelehnt zu haben; doch live hat man oft andere Gedanken im Kopf, die einen anders Entscheiden lassen, als Wochen danach)<br \/> <\/em><br \/> <a rel=\"256\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/kirgistan_hirtenstar.jpg\" title=\"Ein Hirtenstar, wie mir sp&auml;ter Wikipedia verr&auml;t. Diese V&ouml;gel sind in Zentralasien sehr h&auml;ufig zu sehen.\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-858\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/thumb_kirgistan_hirtenstar.jpg\" alt=\"Hirtenstar\" height=\"199\" style=\"float: right; margin: 5px\" title=\"Hirtenstar\" \/><\/a>Noch bevor wir den Magirus anwerfen ist das junge M&auml;dchen wieder zur&uuml;ck. In den H&auml;nden h&auml;lt sie eine kleine Sch&uuml;ssel mit der landestypischen &quot;Crema&quot;,&nbsp;der Sahne, die&nbsp;wir schon von Damiras Mutter kennen, sowie eine zweite Sch&uuml;ssel mit einem recht saurer schmeckenden Johgurt. <br \/> Wir sind wieder einmal von der Gastfreundschaft dieser Menschen &uuml;berw&auml;ltigt! Man stelle sich sowas mal in Deutschland vor, doch daf&uuml;r reicht meine Vorstellungskraft nicht aus&#8230;<br \/> Wir f&uuml;llen die beiden Geschenke um, bedanken uns sehr herzlich und suchen den Weg zur&uuml;ck zur Hauptstrasse. Der sollte lt. GPS nicht weit in Fahrichtung liegen, doch nach zwei Kilometern ist die Strasse leicht abgerutscht. Zwar w&uuml;rden zwar dennoch irgendwie weiterkommen, doch die Strasse macht einen zusehens zerfalleneren Eindruck und ich entschlie&szlig;e mich erst einmal zu Fuss den weiteren Weg zu erkunden. Ich werde mit einem sch&ouml;nen Panorama &uuml;ber eine Flussebene belohnt, doch die Strasse scheint eine Sackgasse zu sein. Zumindest kann ich weit und breit keine Br&uuml;cke entdecken.<br \/> Wir drehen um&nbsp;und fahren den Weg zur&uuml;ck, den wir gekommen sind.<\/p>\n<p> <a rel=\"256\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/kirgistan_regenwolke.jpg\" title=\"Schon am fr&uuml;hen Mittag entdecken wir immer wieder wundersch&ouml;ne Regenwolken. \" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-860\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/thumb_kirgistan_regenwolke.jpg\" alt=\"kirgistan_regenwolke.jpg\" height=\"200\" style=\"float: left; margin: 5px 10px\" title=\"kirgistan_regenwolke.jpg\" \/><\/a>Zun&auml;chst brummen wir noch in den letzten Ausl&auml;ufern des Fergana-Vallay. Auf der Ebene&nbsp;kommen wir z&uuml;gig vorran. Pl&ouml;tzlich springt ein Mann mit einer Kelle in der Hand auf die Strasse und winkt uns heraus. In der anderen Hand h&auml;lt er eine mit Testfilm zusammengeflickte Radarpistole. Wir w&auml;ren zu schnell gefahren, was sicher stimmen mag, denn uns war nicht klar, dass wir uns innerhalb eines Ortes befinden, wo nur 50km\/h erlaubt sind. Da ich generell nicht sofort bezahle, egal wie gering die Strafen im Vergleich zu deutschen Verh&auml;ltnissen sein m&ouml;gen,&nbsp;frage ich nach der Preisstruktur, ab wieviel km\/h zu schnell man wieviel zahlen muss. Der Polizist ist vorbereitet und h&auml;lt eine mir eine bunte Karteikarte entgegen. Dort erschlie&szlig;t sich mir zwar keine Preislogik, doch die 200 Som (2 Euro) scheinen mir f&uuml;r mein Delikt angemessen und bezahle die Strafe.<br \/> Auf der Weiterfahrt wird mir bewusst, dass man eigentlich kaum eine Chance hat zu erkennen, wie schnell man gerade fahren darf, da Ortschaften selten ausgeschilder und weit auseinandergerissen sind. Man ist eigentlich st&auml;ndig innerhalb eines Orts.<\/p>\n<p> <a rel=\"256\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/kirgistan_way_to_toktogul.jpg\" title=\"Solchen Strassen sind nat&uuml;rlich fantastisch und erlauben auch mal w&auml;hrend der Fahrt ein Blick aus dem Fenster (ohne im n&auml;chsten Moment in einem Schlagloch zu verschwinden)\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-862\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/thumb_kirgistan_way_to_toktogul.jpg\" alt=\"kirgistan_way_to_toktogul.jpg\" height=\"200\" style=\"float: right; margin: 5px\" title=\"kirgistan_way_to_toktogul.jpg\" \/><\/a>Wir fahren hinauf Richtung <a target=\"_blank\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Toktogul-Talsperre\" rel=\"noopener noreferrer\">Toktogul-Talsperre<\/a>.&nbsp;Die Strasse schl&auml;ngelt sich kurvenreich durch die Berge. Auf drei Staustufen wird hier das Wasser zur Stromgewinnung angestaut. Wenngleich k&uuml;nstlichen Ursprungs, liegt der Flu&szlig; in sattem blau malerisch schimmernd zwischen den steilen Bergen.<br \/> Wir haben herrlichen Sonnenschein. Es ist zwar hei&szlig;, aber dennoch ist die Luft sehr angenehm. Doch als wir unweit der&nbsp;Strasse eine offizielle Badem&ouml;glichkeit entdecken, lassen wir es uns nicht nehmen ein wenig im k&uuml;hlen Wasser zu planschen. Es ist das erste mal seit Deutschland, dass wir Schwimmen gehen k&ouml;nnen! Erfrischt steigen wir ins Fahrerhaus und brausen weiter. <\/p>\n<p> Wir erreichen eine Mautstation. Ich traue meinen Ohren nicht, als ich h&ouml;re, dass wir f&uuml;r die Weiterfahrt&nbsp;satte 40$ zahlen sollen. Neben dem Kassenh&auml;uschen steht ein Geb&uuml;hrenschild. Dies ist zwar in Kirgisisch geschrieben, aber dennoch entziffere ich, dass der Preis f&uuml;r ausl&auml;ndische LKW von 5-10to tats&auml;chlich 40$ betr&auml;gt, f&uuml;r einheimische LKW hingegen nur 250 Som, umgerechnet 4$.&nbsp;Wir diskutieren &uuml;ber den Preis, schlie&szlig;lich transportieren wir keine Waren. Worauf wir uns auf 20$&nbsp;einigen k&ouml;nnen, der Geb&uuml;hr f&uuml;r die n&auml;chstkleinere Kategorie.<\/p>\n<p> <a rel=\"256\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/kirgistan_staustufe_toktogul.jpg\" title=\"Das ist noch nicht der Toktogul-Stausee, sondern eine der Talsperren vorher. How cares - sieht dennoch sch&ouml;n aus!\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-864\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/thumb_kirgistan_staustufe_toktogul.jpg\" alt=\"kirgistan_staustufe_toktogul.jpg\" height=\"200\" style=\"float: left; margin: 5px 10px\" title=\"kirgistan_staustufe_toktogul.jpg\" \/><\/a>Wir erreichen einen Pass und uns er&ouml;ffnet sich der Blick auf den Toktogul Stausee. Es d&auml;mmert bereits und nachdem wir von der Passh&ouml;he&nbsp;hinunter einige Kilometer am See entlang gefahren sind,&nbsp;halten wir an einem kleinen Restaurant mit herrlichem Bilck &uuml;ber den See.&nbsp;<br \/> Dort schlagen auch vier Radfahrer aus Frankreich ihr Lager f&uuml;r die Nacht auf. Sie sind ein wenig gestresst: In der N&auml;he ziehen kr&auml;ftig dunkle Wolken auf und verhei&szlig;en nichts Gutes. Mit viel M&uuml;he und Hast klopfen sie die Herringe ihrer Zelte in den teilweise asphaltierten Boden.<br \/> Die beiden P&auml;rchen sind mit zwei Mountain-Bikes und zwei Lieger&auml;dern seit 14 Monaten unterwegs. Von Frankreich fuhren sie bis nach Usbekistan, von dort fl&uuml;chteten Sie vor dem Winter mit dem Flugzeug nach Australien und Neuseeland, um anschlie&szlig;end wieder zur&uuml;ck nach Kasachstan zu fliegen. Von Kirgistan wollen sie nun ebenfalls nach China einreisen und &uuml;ber die Mongolei zu ihrem Endziel nach Hong-Kong. <\/p>\n<p> <a rel=\"256\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/kirgistan_biker.jpg\" title=\"Vier Radfahrer aus Frankreich. Gro&szlig;er Respekt vor deren Leistung! Seit 14 Monaten radeln sie schon. Ihr Ziel: Hong-Kong.\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignright size-full wp-image-866\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/thumb_kirgistan_biker.jpg\" alt=\"Radfahrer aus Frankreich\" height=\"200\" style=\"float: right; margin: 5px\" title=\"Radfahrer aus Frankreich\" \/><\/a>Gro&szlig;er Respekt! Wir versuchen uns vorzustellen,&nbsp;wie es w&auml;re, aus eigener Muskelkraft unsere bisher zur&uuml;ckgelegte Strecke zu fahren. Der gerade &uuml;berwundene &quot;kleine&quot; Pass zog sich schon mit dem Auto in die L&auml;nge &#8211; dabei brummen wir mit gut 30km\/h die Berge hoch! <br \/> Wie anstrengend so eine Tour sein muss, bekomme ich am Rande mit: Eines der M&auml;dels scheint &#8211; aus welchen Gr&uuml;nden auch immer &#8211; mit den Nerven v&ouml;llig am Ende zu sein. Es gibt ein kleines Wortgefecht auf franz&ouml;sich mit ihrem Partner, anschlie&szlig;end zieht sie sich weinend in&#8217;s Zelt zur&uuml;ck. <br \/> Wir sind sehr froh, dass wir uns selbst bei schlechter Laune sehr gut vertragen und immer zusammen &quot;k&auml;mpfen&quot;, statt sich noch gegenseitig das Leben schwer zu machen. Das ist auf einer solchen Reise unglaublich viel Wert. Wie gut das klappt, sieht man allerdings erst wenn man unterwegs ist.<\/p>\n<p> Inzwischen hat uns die B&ouml;henwalze vom Gewitter erreicht. Schnell werden die Zelte zus&auml;tzlich mit alle m&ouml;glichen Steinen und Gegenst&auml;nden gesichert, da krachen auch schon die ersten Blitze und Donner auf uns runter. Ein f&uuml;r uns selten heftiges Gewitter mit Blitzen im Sekundentakt! Wir fl&uuml;chten alle in das kleine Restaurant. Die Wolken scheinen komplett am St&uuml;ck runter zu fallen, so gie&szlig;t es. Doch kurz und kr&auml;ftig &#8211; keine 30min sp&auml;ter ist das Gewitter vorbeigezogen. Die Sonne schl&auml;gt sich noch einmal ein Loch in die Wolken, um anschlie&szlig;end rot-brennend am Horizont zu versinken.<br \/> Ein spektakul&auml;rer Abschluss eines Weltreise-Tages.&nbsp;<br \/> &nbsp;  <\/p>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><a rel=\"256\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/kirgistan_nach_gewitter.jpg\" title=\"Es fallen noch einige Regentropfen, doch die Wolken nach diesem Gewitter musste ich einfach Fotografieren!\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-868\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/thumb_kirgistan_nach_gewitter.jpg\" alt=\"Sonnenuntergang nach Gewitter\" height=\"200\" style=\"float: left; margin: 5px\" title=\"Sonnenuntergang nach Gewitter\" \/><\/a><\/td>\n<td><a rel=\"256\" href=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/kirgistan_sonnenuntergang.jpg\" title=\"Ein weiterer Tag Weltreise vorr&uuml;ber - bei solch einem grandiosen Abschluss, kein Grund zur Traurigkeit!\" class=\"jcebox\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" alignleft size-full wp-image-870\" width=\"300\" src=\"https:\/\/project-asia.com\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/thumb_kirgistan_sonnenuntergang.jpg\" alt=\"kirgistan_sonnenuntergang.jpg\" height=\"200\" style=\"float: left; margin: 5px\" title=\"kirgistan_sonnenuntergang.jpg\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>02.07.2009 Zwischen Bergen und Fl&uuml;ssen &#8211; unterwegs in Kirgistan Toktogul-Talsperre, Kirgistan, Kilometer 11.083 Wir verlassen Osh und brechen Richtung Bishkek auf. Am&nbsp;Togtogul-Stausee treffen wir vier Franz&ouml;sische Radfahrer, die schon seit 14 Monaten durch die Welt radeln. 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