Engelberg Video

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Am 19.-21.05. waren Andreas, ein Fliegerfreund, und ich in Engelberg/Schweiz zum Gleitschirmfliegen. Die Wettervorhersagen waren bescheiden – und leider hatten die Wetterfrösche recht: Es regnete fast die ganze Zeit. Trotzdem sind wir 3 mal geflogen. Der letzte Flug am Sonntag war dann nicht nur mit Regen, sondern zusätzlich mit Blindflug durch Wolken, die im Tal hingen! Da war ich dann doch froh vorher den Landeplatz im GPS markiert zu haben.

83_302801 An dem Wochenende habe ich auch wieder ab und an gefilmt – ein paar Szenen davon habe ich mir gerade angschaut. Meine Kameraführung ist noch akzeptabel, wenngleich ich für eine semi-professionelle Dokumentation der Asienreise noch einiges Verbessern muss.
Beim Tom allerdings muss ich mir wirklich was einfallen lassen. Der ist Müll. Ein externes Mikrofon muss hier her, dass steht fest. Blöd ist nur, dass ich mittlerweile den Umgang mit der Kamera so geübt habe, dass ich sie wie ein Pistole aus der Tasche ziehen kann und dabei schon läuft – mit einem externen Mikrofon wird das mehr gefummel, zumal die Canon MVX4i keinen Fotoschuh hat.
Mit der Bildqualität bin ich übrigens sehr zufrieden! Ich sollte nur immer daran denken die Regentropfen von der Linse zu wischen 😉

Start Deutschland?

Von meinem Fliegerfreund Sascha aus Chumpon/Thailand habe ich schon vor längerem einen guten Link bekommen: Das Nepalboard.

Mittlerweile habe ich mir einige alte Postings angeschaut, mein Vorhaben in groben Zügen dort einmal hineingeschrieben und nun einige Antworten von der Community bekommen. Dabei bin ich auch auf das Weltreiseforum hingewiesen worden.

Die wichtigste und gravierenste Erkenntnis ist die Tatsache, dass ich mir in Nepal kein Auto kaufen kann – oder genauer: Ich bekomme es als Ausländer nicht versichert und damit auch nicht über die Grenzen. Außerdem kosten dort brauchbare Autos auf Grund eines Luxussteuerzuschlages mehr als hier in Deutschland.

Mein ursprünglicher Plan scheint sich in Luft aufzulösen – und das nach gerade mal einer Woche Vorbereitung? Aber so schnell gebe ich nicht auf…

Google-Earth ist schon eine tolle Sache: Schnell mal ein paar Klicks hier und da … schon hat man meine grobe Vorstellung von der Entfernung Deutschland – Nepal! Okay, dann kommen auf die Reise eben noch mal 9.000 km drauf. Egal, dass macht die Sache sicherlich nur noch interessanter. 🙂

Aber auch komplizierter. Ich bin nun darauf gestossen, dass man in Asien generell nicht so einfach mit dem Auto von Land zu Land reisen kann. Hatte ich mir schon gedacht, aber das man dafür ein sog. Carnet de Passage benötigt, wusste ich nicht. Damit verpflichtet man sich das ins Land eingeführte Auto auch wieder auszuführen. Man erspart sich damit (hoffentlich) lange Zolldiskussionen an den Genzen. Der ADAC stellt solche Bescheinigungen aus, für die man allerdings länderabhängig mehr oder weniger Kaution hinterlegen muss. Natürlich war ja klar, dass ich mit meiner neuen Route ausgerechnet durch die Länder (Iran, Pakistan, Indien) fahre, bei denen die Kautionssumme nahezu dem Wagenwert entspricht! Das verheisst nichts Gutes. Zusätzlich muss man wissen, dass die Kaution auch dann futsch ist, wenn das Auto gestohlen wird oder ein Totalschaden hat. Beides wäre ja "nicht mehr aus dem Land ausgeführt"…

Burma fällt flach

kartemyanmar

kartemyanmar Ich habe nur aus verschiedenen Quellen gelesen, dass Burma ein wirklich heisses Pflaster ist. Dort herrscht ein Militärregime und scheinbar gehört es zu den korruptesten Ländern der Welt. Hinzu kommt, dass das Land wegen seiner beschänkter Menschenrechte von der UN und USA boykottiert wird.
Grundsätzlich bin ich keine ängstliche Natur, dennnoch möchte ich mein Leben nicht extra aufs Spiel setzen.
Wie dem auch sei, nachdem was ich nun weiter gelesen habe, ist es ohnehin nicht möglich auf dem Landweg durch Burma zu kommen. Man kann nur mit dem Flugzeug in das Land gelangen.

Somit kommt meine ursprüngliche Route nicht mehr in Frage von Bangkok aus zu Starten und dort auch die Reise wieder zu beenden. Ein Umfahren von Burma kommt auch nicht in Frage, da mich dies viele hundert Kilometer zu weit nach Norden bringen würde.

Schade, eine Rundreise wäre zu schön gewesen – zumal ich Chiang Mai fest eingeplant hatte und der Besuch dieser Stadt wackelt damit.

Also neuer Plan: Start direkt in Kathmandu!

 

Parahawking DVD

Parahawking DVD

Parahawking DVD

Heute habe ich die Parahawking DVD via Luftpost bekommen!  🙂

Der Film ist eine Repotage darüber wie die Idee des Parahawking entstanden ist und was alles während der ersten 2 Jahre alles zu bewältigen war.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Film ist wirklich beeindruckend – für Gleitschirmflieger wie auch nicht Piloten.

Scot Manson hat mir übrigens vor 5 Tagen eine sehr nette Antwortmail geschickt. Ich werde versuchen den Kontakt zu Scot und Himalayan Frontiers auszubauen – denn ich habe nun definitiv vor nach Nepal zu fliegen und mir das Spektakel anzuschauen… Am besten gleich. 🙂

Eine Vision entsteht

Gut eine Woche nach meinem tollen Thailand-Trip bin ich immer noch voller Emotionen und Begeisterung. Durch die Idee des Parahawking und den Erlebnissen in Thailand bildet sich so langsam die Vision einer längeren Reise durch Asien.

Reisebekanntschaften und Kollegen haben mir von Vietnam und Cambodia vorgeschwärmt und alleine die Ländernamen Nepal und Tibet hatten schon immer ein magische Wirkung auf mich…

Und so entsteht der Wunsch und Drang nach einem Abendteuer im fernen Osten. Diese meine ursprüngliche Reiseidee habe ich unter Die Idee festgehalten.

Himalayan Frontiers

Falconry

Kaum zuhause und schon wieder mit den Gedanken in der Ferne…

Falconry Bereits vor meinem Thailandurlaub bin ich während der Vorbereitungen über die Webseite von Himalayan Frontiers gestolpert. Die bieten verschiedene Aktivitäten in Indien, Nepal, Tibet und Bhutan an.
  Das mit Abstand spannenste ist allerdings die Sparte Paragliding. Denn die Jungs haben dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt: Sie haben es tatsächlich geschafft Greifvögel so zu trainieren, dass sie zusammen mit den Piloten fliegen und ihnen die Thermik zeigen! Sie haben dazu den Begriff Parahawking kreiert. Gleitschirmfliegen ist an sich schon eines der phantastischsten Hobbies – dies nun auch noch derart zu verzuckern indem man eine perfekte Symbiose mit diesen Vögeln eingeht… Wahnsinn!
Himalayan Frontiers bietet Gleitschirmpiloten an, eine Woche lang Parahawking zu "erlernen" – soweit das in einer Woche möglich ist.

Scott Mason, dem "Erfinder" dieser Idee, habe ich heute eine eMail geschrieben in der ich ihm zu dieser unglaublichen Idee gratuliert habe. Als überzeugter Paraglider muss ich das natürlich unbedingt mal ausprobieren…

Ich habe mir auch gleich die DVD dazu bestellt. Smile

Zurück aus Thailand

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Gestern bin ich aus Thailand zurückgekommen. Hinter mir liegen ein Haufen phantastischer Eindrücke! Von den 17 Tagen Urlaub habe ich 7 Tage mit einem Segeltörn bei Phuket und 10 Tage an Land verbracht.

img_4605.jpg Der Segeltörn war einfach klasse. Das Ganze fand unter der Flagge von KollegenSegeln statt. Das ist ein Verein bei dem Mitarbeiter der T-Com an diversen Segelevents teilnehmen können. Sowas wie Thailand war allerdings eine Premiere. Die meisten Teilnehmer kannten sich vorher nicht und wir hatten echt Glück dass wir uns trotzdem alle super verstanden haben. Toll war, dass wir unsere Jacht (eine Beneteau 50) selbst charterten – also jederzeit bestimmen konnten wo wir wann was machen wollten! Und wir haben wirklich sehr viel erlebt: Nächtliches Schwimmen in Leuchtplankton, lebende Meeresfrüchte auf offener See direkt vom Longtailboot-Fischer und abends an Bord gegrillt, Erkunden einer natürlichen Höhle mit riesigem freien Dom in der Mitte der Insel, Eisblöcke besorgen wie in der Bacardie-Werbung, Schnorcheln wie im Aquarium (ink. Nemo), wilde Affen auf einsamen Inseln …

  Der zweite Teil der Reise ging von Phuket nach Bangkok via Mini-Van, Fähre und Bus. Auf dem Weg habe ich die Inseln Ko Samui, Ko Phangan und Ko Tao zumindest alle gesehen. Tatsächlich war ich aber nur auf Ko Phangan länger, da ich dort einen Tauchkurs absolvierte. In 4 Tagen meisterte ich meine Open Water + Advance Open Water Lizenz und dabei habe ich gaaaanz viele tolle Fische sehen können – nur der erhoffte Hai war leider nicht dabei. Außerdem konnte ich an einem Nachmittag noch eine recht interessante Jungletour auf eigene Faust machen. img_0239_

Danach gings mit der Fähre nach Chumpon, wo ich einen Gleitschirmflieger-Kollegen (Sascha) besuchte. Anschließend fuhr ich ohne weiteren Zwischenstop mit dem Bus bis nach Bangkok, wo ich zusammen mit einer Freundin (Kerstin) noch einen Kollegen vom Segeln wiedertraf (Karsten) und wir einen tollen Tag & Abend mit Skytrain, Expressboot Klong, Wat Po, Grand Palace, Khao San Road und Q-Bar hatten.

Ja und plötzlich ist man wieder in Deutschland und alles ist mal wieder viel zu schnell gegangen…

… aber vielleicht war das ja erst der Anfang. Laughing